Scheibe verrußt - Spezialreiniger helfen.

Der Fehler sitzt meistens vor dem Kamin

(Dezember) Weihnachtszeit-Familienzeit: Nach einem kräftigen Spaziergang in der winterfeuchten Kälte ins gemütliche Wohnzimmer eintauchen, im Kamin prasselt ein Feuer, Naschwerk und Kuchen laden zum gemütlichen Beisammensein ein. Gerade jetzt trägt ein Kamin nicht nur zur Adventsstimmung bei, sondern heizt allen Frostnäschen richtig schön ein.

Nach dem gemütlichen Abend wartet das Aufräumen am morgen danach. Für viele gehört dann auch das Scheibe putzen am Kamin dazu. Aber warum verrußen die Scheiben? „Der Fehler sitzt meistens vor dem Kamin“,  sagt Daniel Ziwanowic von Müller & Zi Kamine. Er muss es wissen. Bereits in zweiter Generation verkauft er im Familienunternehmen in Bad Doberan Kamine und kann auf 18 Jahre Erfahrungen zurück blicken.

Der Grund für verrußte Scheiben ist eine unvollständige oder schlechte Verbrennung des Holzes. Das kann drei Gründe haben: Das Holz ist zu nass, die Scheite sind zu groß oder die Lüftung am Kamin wird falsch bedient. Die Scheibe selbst oder der Kamin haben meistens nichts damit zu tun. Allerdings räumt er ein: „Natürlich waren früher die Kaminmodelle noch nicht so ausgetüftelt wie heute. „Ich habe schon Modelle gesehen, bei dem bewusst Lüftungslöcher eingebaut wurden“, plaudert er aus dem Nähkästchen. Ihm fällt eine Scheibe ein, die extra nicht bis oben schloss, oder Belüftungs-Fugen, durch die Luft zog. Doch das ist heute wirklich die Ausnahme!

„Achten sie also darauf, dass das Holz gut abgelagert und nicht mehr zu feucht ist“, rät er. Auch zu große Scheite sind ungünstig. Die große Oberfläche sorgt für eine Absenkung der Temperatur und das Holz kann nicht richtig verbrennen. Wichtig: Lassen sie während der Verbrennung Luft ans Holz! „Auch wenn sie ins schwitzen kommen, dürfen sie die Lüftung nicht komplett zuregeln. Es spart kein Holz oder Wärme, sondern beschert ihnen nur den Putzaufwand“, so der Tipp des Kaminprofis. 

Und wie geht die Scheibe nun sauber? „Das beste Reinigungsmaterial liefert der Kamin selbst“, erklärt Daniel Ziwanowic. Mit einem feuchten Küchentuch die ganz feine Asche nehmen und die Scheibe mit kreisenden Bewegungen blank wienern. Hinterher mit einem trockenen Tuch nachputzen. Wer dem Frieden nicht traut, kann auch Spezialschwänne, des Kaminglasherstellers SCHOTT nutzen. „Bei verkrusteten Härtefällen hilft Gel- Spezialreiniger für Sichtscheiben von Kaminen, Kachelöfen und Kaminöfen“, lenkt der Kaminprofi ein. Doch bei regelmäßiger Reinigung und dem richtigen Holz sollte das die Ausnahme bleiben.

 

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